Chronik

Nachfolgend sind wichtigsten Geschehnisse aus den zurückliegenden Jahren aufgelistet.

1964: Der TC Grün-Weiß Mesum 1964 e.V. wird gegründet. Hierzu fand am 08.02.1964 in der Gastwirtschaft Mense-Diekmann eine Vorbesprechung statt. Über eine Zeitungsanzeige wurden alle Tennisinteressenten zur Gründungsversammlung am 20.03.1964 eingeladen.

Insgesamt 16 Mitglieder gründeten mit der Unterstützung des damaligen Bürgermeisters der Gemeinde Mesum, Franz Sievers, den TC GW Mesum. Der erste Vorstand setzte sich zusammen aus:

1. Vorsitzender Rainer Mersch
2. Vorsitzender Erich Ossege
Schriftführer Franz-Josef Achterkamp
Kassierer Hans Deitmar

1965: Am 20.06.1965 wurde der Platz 1 an der Finkenstraße für den Spielbetrieb freigegeben. Der 1. Vorsitzende Rainer Mersch konnte zahlreiche Besucher zur Eröffnung begrüßen, u.a. den in Tenniskreisen der Stadt Rheine allseits bekannten Tennislehrer Kurt Bauer, der mit Spielern der TC Rot-Weiß Rheine das Eröffnungsspiel machte. Bürgermeister Franz Sievers betonte in seiner Ansprache den hervorragenden Einsatz und die Energie der Vereinsmitglieder und wünschte dem Verein für die Zukunft viel Glück und Erfolg.

1966: Nach der Eröffnung des 1. Platzes im Juni 1965 war das Interesse für den Tennissport so groß, dass Pläne für das Vereinsheim entworfen wurden. Im September 1968 konnte dieser Bau fertiggestellt werden.

1967: Der TC Grün-Weiß Mesum wird Mitglied im WTV und DTB.
Die Planung für die Errichtung von zwei weiteren Tennisplätzen wurde aufgenommen.
Die Generalversammlung am 28.04.1967 wählte wie folgt:

1. Vorsitzender Albert Pohlkamp
2. Vorsitzender Rainer Mersch
Schriftführer Franz-Josef Achterkamp
Kassierer Christoph Rott
Sportwart Walter Kamp
Beisitzer Bärbel Kamp
Beisitzer Sigrid Lewandowski

1968: Am 9. September wurde das erste Vereinsheim des TCM auf der Anlage an der Finkenstraße feierlich eröffnet.
Am 20. September wurde die Satzung erstellt und am 20. Dezember erfolgte die Eintragung des „Tennisclub Grün-Weiß Mesum 1964 e.V.“ beim Amtsgericht in Rheine.

1969: Im Jahr 1969 sah die Jahresabrechnung des TC Grün-Weiß Mesum, erstellt durch den Kassierer Christoph Rott, wie folgt aus:

Einnahmen insgesamt DM 3.004,60
– Beiträge DM 2.184,00
– Gemeinde-Zuschuß DM 100,00
– Spenden DM 53,00
– Gemeindesportfest DM 60,00
– Festeinnahmen DM 553,00
– Sonstiges DM 54,60
Aufwendungen insgesamt DM 2.862,54
– Haus- und Platzpflege DM 776,00
– Festausgaben DM 490,00
– Sporthilfe DM 119,30
– Tennisverband DM 176,64
– Versicherungen DM 532,60
– Turnierkosten, Energiekosten DM 768,00

1970: Am 7. Juni 1970 wurden zwei weitere Plätze für den Spielbetrieb freigegeben. Der 1. Vorsitzende, Albert Pohlkamp, konnte die Plätze den Aktiven übergeben. Er dankte der Gemeinde Mesum, die dem TCM das Grundstück zur Verfügung gestellt hatte und den vielen Helfern, mit deren Hilfe die beiden Plätze erstellt wurden.
Eine Aufnahmesperre für Jugendliche wurde beschlossen, da man „nur noch Sinn Jugendliche aufzunehmen sieht, wenn sie auch sportlich gefördert werden können“.
Bei der Mitgliederversammlung am 15. Mai 1970 wurden Rudolf Kölling-Gröning zum Jugendwart und Wolfgang Backer zum Sportwart gewählt.
Clubmeister wurden: Damen = Monika Runkel (heute Deitmar), Herren = Ewald Stienemann, Mädchen = Dorote Isfort, Jungen = Manfred Sievers

1971: Aufgrund des starken Mitgliederwachstums wurden erstmals Stellvertreter für den Sportwart und Jugendwart gewählt. Bei den Jugendlichen war der Zustrom so stark, dass sogar ein Aufnahmestop verfügt werden musste. Als Beisitzerin wurde Monika Runkel (heute Deitmar) gewählt. Maria Welle (heute Pohlkamp) und Axel Obermann wurden zu Kassenprüfern gewählt.

1972: Adalbert Pohlkamp und Robert Büscher werden in ihren Altersklasse Stadtmeister.

1973: Aufgrund der steigenden Mitgliederzahl auf über 200 wurde ein umfangreicher Um- und Ausbau des Clubhauses vorgenommen.
Der TCM hatte Besuch vom algerischen Tennismeister Hicone Younes und beteiligte sich an der 600-Jahrfeier in Mesum als Gruppe am Festumzug und organisierte ein „Spiel ohne Grenzen“ für die Mesumer Vereine.

1974: Das erste Vereinsjubiläum wurde gefeiert – 10 Jahre TCM. Hierzug wurde auch zum ersten Mal eine Festschrift erstellt. Aus Anlaß des Vereinsjubiläums wird beim TCM das Mesumer-Ratsherren-Pokal-Turnier aus der Taufe gehoben.
Clubmeister wurden im Jahr 1974:

Damen A Monika Deitmar
Damen B Anneliese Borg
Herren A Robert Büscher
Herren B Burghardt Hirtz
Herren C Josef Borcharding

1975: Der TCM war mittlerweile auf 240 Mitglieder angewachsen. Somit wurden Überlegungen zur Erweiterung an der Finkenstraße / Ecke Wörstraße angestellt. Da zu diesem Zeitpunkt allerdings keine optimale Lösung zu realisieren war, wurden die Pläne zurückgestellt.
Bei den Clubmeisterschaften siegte „Rekordmeisterin“ Monika Deitmar in der Damenkonkurrenz. Bei den Herren siegten Bruno Bittner in der A-Klasse, Franz-Josef Hövelmeier in der B-Klasse sowie Fritz Hans in der C-Klasse.

1976: Der TCM richtete erstmalig die Stadtmeisterschaften aus. Insgesamt starteten 110 Teilnehmer in 14 Konkurrenzen. Carola Kintrup vom TCM konnte die Mädchen-Konkurrenz gewinnen.
Clubmeister wurden:

Damen A Monika Deitmar Herren A Robert Büscher
Damen B Anneliese Borg Herren B Burghard Hirtz
Herren C Josef Borcharding

1977: Auf der Generalversammlung am 24.02.1977 wurde Rudolf Kölling-Gröning zum 1. Vorsitzenden des TCM gewählt.

1978: Erstmalig wurde eine Jugendwoche durchgeführt.
Die Poensgen-Mannschaft erreichte den Aufstieg in die Bezirksliga.
Clubmeister wurden Carola Kintrup (Damen), Robert Büscher (Herren A) und Manfred König (Herren B).

1979: Im Jahr 1979 blieben alle Mannschaften des TCM bei den Meden- und Poensgenspielen ungeschlagen. Die Mannschaften spielten in folgenden Aufstellungen:
Poensgen: C. Kintrup, H. Auer, H. Moers, E. Kölling-Gröning, U. König, A. Horstmann jun.
1. Meden: A. Holling, R. Büscher, E. Stienemann, R. Mersch, Dr. J. Niem, A. Witting, W. Stratmann, W. Backer
2. Meden: B. Hirtz, K. Seifert, H. Wessels, P. Deitmar, F. Borg, A. Feld, W. Borg
Uner der Leitung von Burghardt und Helga Hirtz fand auf der Anlage an der Finkenstraße eine Jugendwoche mit ca. 40 Kindern statt.

1980: Im Jahr 1980 belegten die Geschwister Annette, Christiane und Susanne Horstmann bei den Club-, Kreis- und Stadtmeisterschaften jeweils erste Plätze. Auch bei den Bezirks- und Westfalenmeisterschaften wurden gute Erfolge erzielt.
Clubmeister wurden:

Damen A Annette Horstmann jun. Herren A Ewald Stienemann
Damen B Christa Tiltmann Herren B Burghardt Hirtz
Herren C Manfred König
Mädchen Annette Horstmann jun. Jungen: Heinz-Georg Klasing

An der erneut durchgeführten Jugendwoche nahmen mehr als 50 Kinder und Jugendliche teil.
Zum ersten Mal wurde für die Jugendlichen des TCM ein offizielles Wintertraining im Tennis-Center-Elte angeboten.

1981: Der TCM richtete erneut die Stadtmeisterschaften aus. Der damalige Bürgermeister, Ludger Meier, und der 1. Vorsitzende des TCM, Rudolf Kölling-Gröning, überreichten am 27. September den Siegern und Plazierten die Pokale und Urkunden.
Die 1. Damen-Mannschaft stieg in die Bezirksliga auf und die 2. Herren-Mannschaft mit Alwin Feld, Wolfgang Backer, Klaus Seifert, Burghardt Hirtz, Heinz-Georg-Klasing und Werner Borg schaffte den Aufstieg in die 1. Kreisklasse.
Annette Horstmann wurde Kreismeisterin in der Altersklasse II und Susanne Horstmann konnte bei den Bezirksmeisterschaften den 3. Platz erringen.
Mit der Wirkung vom 01.01.1981 wurde das damals älteste Mitglied, Karl Obermann, im Alter von 75 Jahren zum Ehrenmitglied ernannt.
Clubmeister wurden:

Damen A Annette Horstmann (heute Behne) Herren A Dr. Jürgen Niem
Damen B Ingrid Engbring Herren B Peter Fahne

Die Jugendwoche, mit mehr als 70 Teilnehmern, war wieder ein voller Erfolg. Abgeschlossen wurde sie mit einem Kinderschützenfest.

1982: Clubmeister im Jahr 1982 wurden:

Damen A Annette Horstmann (heute Behne) Herren A Heinz-Georg Klasing
Damen B Monika Deitmar Herren B Dr. Jürgen Niem

1983: Das Ratherrenpokalturnier wurde zum 10. Mal ausgetragen. Sieger wurde Klaus Haddick aus Emsdetten.
Susanne Horstmann wird Zweite bei den Bezirksmeisterschaften und startete somit bei den Westfalenmeisterschaften.
Aufgrund einer Nachbarschaftsklage konnte der TCM-Vorstand – nach kontroversen politischen Diskussionen – den Stadtrat überzeugen, dass an der Wörstraße eine neue 6-Feld-Platzanlage nebst Clubhaus gebaut werden muss (Platzeinweihung = August 1984).
Die 1. Jungseniorenmannschaft stieg in die Bezirksliga auf. In der Mannschaft spielten: W. Backer, A. Feld, W. Stratmann, Dr. J. Niem, R. Mersch, H.-D. Vorderwülbecke und P. Deitmar.

1984: Dies war das einzige Jahr, in dem dem TCM 9 vereinseigene Tennisplätze zur Verfügung standen. Die neuen 6 Plätze an der Wörstraße waren in Rekordzeit unter Beteiligung der Mitglieder fertiggestellt worden, so dass vorübergehend auf der alten und der neuen Anlage gespielt werden konnte.

1985: In diesem Jahr fanden die langjährigen Bemühungen zur Erweiterung der Tennisanlage mit der Eröffnung unserer neuen Anlage an der Wörstraße ihren Abschluss. Der 1. Vorsitzende Rudolf Kölling-Gröning dankte den anwesenden Kommunalpolitikern für die Unterstützung und wies darauf hin, dass ohne den unermüdlichen Einsatz von Wolfgang Backer, Kurt Engbring und Albert Witting der Bau der neuen Anlage in so kurzer Zeit nicht möglich gewesen wäre.
Clubmeister wurden:

Damen A Annette Horstmann jun. Herren A Raimund Bültel
Damen B Gitta Reckenfelderbäumer Herren B Wolfgang Hoika

1986: Der TCM überschritt mit 332 Mitgliedern die 300er-Grenze.
Neben dem Sichtungsturnier des Deutschen Tennisbundes richtet der TCM auch wieder die Stadt- und Standortmeisterschaften aus.
Die Jugendwoche mit wiederum über 70 Kindern fand kurz vor Schulbeginn großen Anklang.
Clubmeister wurden:

Damen A Susanne Horstmann Herren A Heinz-Georg Klasing
Damen B Rosemarie Feld Herren B Hans Mönkemöller

1987: Clubmeister wurden:

Damen A Susanne Horstmann Herren A Peter Fahne Jungsenioren A Klaus Seifert
Damen B Annegret Plagemann Herren B Josef Dinkels Jungsenioren B Willi Berning

1988: Der TCM richtet das WTV-Jugendturnier mit über 100 Teilnehmern aus ganz Deutschland aus.
Clubmeister wurden:

Damen A G. Vorderwülbecke Herren A Heinz-Georg Klasing Jungsenioren A Klaus Seifert
Damen B G. Seifert Herren B R. Tietmeier Jungsenioren B W. Hoika

Die Jugendmannschaften Henner-Henkel, Cilly-Aussem und Jüngsten qualifizieren sich für die Endrunde auf Kreisebene.

1989: In dem Jahr wurde vom 16.06. bis zum 18.06. das 25-jährige Jubiläum des TCM mit Tennisturnieren, Jugenddisco, Tanzveranstaltungen mit Live-Bands und Jazz-Frühschoppen ausgiebig gefeiert.
In der Festzeitschrift wurden die Meilensteine der Vereinsgeschichte in Wort und Bild dokumentiert.
Clubmeister wurden:

Damen A Annette Horstmann Herren A Hein-Georg Klasing Jungsenioren Klaus Seifert
Jungseniorinnen A Ingrid Engbring Herren B Christian Böing Schomburgk Peter Deitmar
Jungseniorinnen B Annegret Plagemann

1990: In diesem Jahr bekam der TCM einen neuen Nachbarn, die Firma Schröder + Vogel. Dadurch wurde der Wald hinter dem Clubhaus und den Plätzen 1 + 2 abgeholzt und die Firma baute und bepflanzte dort für uns einen neuen Wall.
Das Platzbelegungssystem mit den entsprechenden Steckkarten wurde eingeführt.
Die 1. Jungseniorinnen-Mannschaft stieg in die Verbandsliga auf und die 1. Jungsenioren-Mannschaft verfehlte nach den Aufstiegsspielen nur knapp den Aufstieg in die Bezirksliga.

1991: Ende des Jahres wurde zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte die Schallmauer von 400 Vereinsmitgliedern durchbrochen.
Claudia Niem wurde Kreismeisterin. Sebastian Feld wurde Vizekreismeister, Dritter bei den Bezirksmeisterschaften und Fünfter bei den Westfalenmeisterschaften.
Das Henner-Henkel-Team des TCM mit Simon Bober, Sebastian Feld, Klaus-Wilhelm Horstmann und Tim Seifert wurde Kreismeister.
Der TCM veranstaltete in diesem Jahr zum 6. Mal ein Altersklassen-Turnier des WTV mit zwei 64er-Feldern.
Gleich 5 Mannschaften stiegen in diesem Jahr in die nächsthöhere Klasse auf: 1. Meden in die Bezirksklasse, 2. Meden in die 1. Kreisklasse, 3. Meden in die 2. Kreisklasse, 2. Poensgen in die 1. Kreisklasse und 1. Jungsenioren in die Bezirksklasse.

1992: Vom Jugendwart Klaus Seifert wurde zum wiederholten Male auf der Anlage an der Wörstraße eine Jugendwoche organisiert, die viel Anklang bei den Kindern fand.
Clubmeister wurden:

Damen A Annette Horstmann Herren A Daniel Berning
Damen B Jusitgh Wegjahn Herren B Christian Tiltmann
Jungsenioren A Peter Fahne Schomburgk A Wolfgang Hoika
Jungsenioren B Manfred König Schomburgk B Josef Dinkels

1993: Die 2. Jungsenioren-Mannschaft mit A. Hembrock, R. Kaiser, G. Bethke, G. Eggert, V. Bober, R. Tietmeier, T. Plagemann, W. Teupen, H. Wegmann und R. Schöttler schafften den Aufstieg in die 1. Kreisklasse.
Die 1. Meden-Mannschaft mit D. Berning, T. Seifert, K.-W. Horstmann, S. Feld, R. Bültel, R. Schacher, A. Hoffmann, Chr. Böing und Chr. Tiltmann stiegen in die Bezirksliga auf.
Clubmeister wurden:

Herren A Andreas Hoffmann Damen Heike Vorderwülbecke
Herren B Christian Tiltmann Jungsenioren A Peter Fahne
Schomburgk Wolfgang Hoika Jungsenioren B Ludger Wulle

1994: Das 30-jährige Jubiläum wurde mit einem Schleifchenturnier gefeiert.
Bruno Bittner wurde im Rahmen einer Feierstunde für seine 20-jährige Trainertätigkeit geehrt.
Die 2. Poensgen-Mannschaft stieg in die Bezirksklasse auf.
Der Jungsenioren-Mannschaft gelang der Aufstieg in die Bezirksliga.
Sebastian Feld verteidigte seinen Titel als Kreismeister (Jg. 78/79).

1995: In diesem Jahr erreichte der TCM mit 424 Mitgliedern die höchste Mitgliederzahl der Vereinsgeschichte.
Das Ehrenmitglied Karl Obermann feierte auf unserer Anlage mit vielen Mitgliedern und Gästen seinen 90. Geburtstag.
Clubmeister wurden:

Damen Susanne Horstmann Herren Andreas Hoffmann
Jungseniorinnen Monika Deitmar Jungsenioren Robert Büscher
Schomburgk Klaus Seifert

1996: Die Cilly-Aussem-Mannschaft mit Uta Bober, Katrin Gordalla, Corinna Tiltmann und Britta Wegjahn wurden überlegen Gruppensieger.
Bei den Stadtmeisterschaften konnte Uta Bober den ersten Platz erreichen.
Clubmeister wurden:

Damen A Christiane Horstmann Herren A Simon Bober Schomburgk A Klaus Seifert
Damen B Britta Wegjahn Herren B Benjamin Hoika Schomburgk B Josef Wegmann

1997: Obwohl in einigen Spielen sehr junge Ersatzspielerinnen aus der 2. Poensgen-Mannschaft zum Einsatz kamen, gelang der 1. Poensgen-Mannschaft mit Gitta Reckenfelderbäumer, Vera Hembrock, Annette Horstmann, Christiane Horstmann, Kirsten Mathews, Iris Schulte-Renger, Maren Seifert, Corinna Tiltmann, Heike Vorderwülbecke, Britta und Judith Wegjahn der direkte Wiederaufstieg in die Bezirksliga.
Paul-Bernd Matzker und Kirsten Mathews wurden Stadtmeister.

1998: Sportlich ist das Jahr eher unspektakulär. Nach 10 Jahren als Jugendwart stellt sich Klaus Seifert nicht mehr zur Wiederwahl. Als Nachfolgerin wird Judith Bergmann gewählt.

1999: Nach einigen Jahren mit rückläufigen Mitgliederzahlen geht es endlich wieder aufwärts. Mit 4 Mitgliedern mehr als im Vorjahr ist die Trendwende geschafft, die Statistik zählt 377 Mitglieder. Sehr erfolgreich sind die Mannschaften unterwegs. Von 12 Teams im Senioren-Bereich steigen 5 auf, 3 davon werden sogar Mannschaftskreismeister. Auch bei den Clubmeisterschaften ist richtig was los. 129 Teilnehmer ringen um die Vereinsmeisterwürden. Die Stadtmeisterschaften in der Königsdisziplin (Herren A) wird vom TCM dominiert: Tim Seifert siegt vor Kai Hoffmann und Simon Bober. Das Wintertraining findet erstmalig nicht mehr in Elte statt, sondern in der Woka-Halle in Rheine.

2000: Die Jahrtausendwende ist geschafft, und auch beim TCM ist wieder einiges los. Die Herren-Mannschaft wird durch 4 Spieler vom TC GW Neuenkirchen verstärkt. 13 Mannschaften nehmen am Spielbetrieb der Erwachsenen teil, eine bis dahin noch nicht erreichte Meldezahl. Um den Spielern das Mitzählen zu erleichtern, werden – unter freundlicher Mithilfe der Volksbank – neue Spielstandanzeiger angeschafft. Unser Ehrenmitglied, Karl Obermann, feiert seinen 95. Geburtstag. Und auch im Ort ist der TCM jetzt präsent: am Vereinsbaum wird das Schild vom TC Grün-Weiß Mesum angebracht.

2001: In diesem Jahr beginnt eine neue – und wie sich zeigen sollte auch äußerst erfolgreiche – Epoche. Mit Klaus Seifert wird ein Clubmanager installiert, der sich fortan um alle Belange des Vereins kümmert, vor allem im Bereich Sponsoring, Training und Neumitglieder. Gerade für die letztgenannten ist ein Beschluss erfreulich: die Aufnahmegebühren werden – wenn auch nicht komplett abgeschafft – so doch deutlich gesenkt. Und sportlich kann ein Mitglied des TCM groß von sich reden machen: Karola Kintrup wird in Österreich Deutsche Meisterin im Mannschaftswettbewerb bei den Ü35.

2002: Eine ganz tolle Ehrung findet im Jahr 2002 statt. Unser Vereinspräsident, Rudolf Kölling-Gröning, wird vom Westfälischen Tennisverband mit der bronzenen Ehrennadel bedacht. Der Mitgliederbestand findet seinen Tiefpunkt mit 349 angemeldeten Tennisspielern/-innen. Aber soviel sei jetzt schon gesagt: von da an ging es wieder steil bergauf. Vielleicht lag es auch am ersten Internet-Auftritt, den Klaus Seifert und vor allem Gerd Mathews initiiert haben. Bei den Damen wird erstmalig eine Hobby-Truppe ins Rennen geschickt. Insgesamt 14 Mannschaften kämpfen nun mit den anderen Teams aus der Region um Spiel, Satz und Sieg. Und auch die Tennisanlage ist super in Schuß, was wohl auch an der „Neu-Verpflichtung“ von Paul Tiltmann als Pfleger der Grünanlagen liegt.

2003: Seit dieser Saison können Kinder und Jugendliche montags am freien Training den Tennissport kennenlernen, wovon auch rege Gebrauch gemacht wird. Die Einbrecher suchen leider wieder mal unser Vereinsheim auf, um gleich den kompletten Zigarettenautomat samt Inhalt von der Wand zu reißen und mitzunehmen (leider ohne zu bezahlen). Der Vorstand entscheidet, keinen neuen Automaten mehr anzuschaffen. Bei den Mixed-Clubmeisterschaften wird ein Rekord-Teilnehmerfeld vermeldet, so dass ernsthaft über die Austragung einer D-Runde nachgedacht wird.

2004: Zur weiteren Verbesserung der Platzanlage und vor allem der 6 Ascheplätze wird eine automatische Beregnungsanlage installiert. Die Feier zum 40-jährigen Jubiläum wird ein voller Erfolg. Teil des Rahmenprogramms ist die Ausrichtung der Stadtmeisterschaften mit Peter Fahne als Turnierleiter. Bei den Kinder- und Jugendstadtmeisterschaften können 4 erste Plätze, 7 Vizetitel und 6 dritte Plätze errungen werden.

2005: Im Jahr nach dem Jubiläum geht es wieder etwas ruhiger zu. Die Mitgliederzahlen wachsen weiter (366), und das Möbiliar der Terrasse wird erneuert. Als sportlich herausragend ist die erste Teilnehme des TCM beim Beach-Volleyball-Turnier des TVM zu nennen, wo sich die TCM-Teams sehr wacker schlagen.

2006: Mit der Jugendabteilung geht es erstmalig zum Kids-Day der Gerry-Weber-Open nach Halle, wo man mal Tennis auf Weltklasse-Niveau erleben kann. Ein Riesenerfolg wird auch wieder die Jugendwoche, die im 2-jährigen Rhythmus auf der Anlage des TCM ausgetragen wird. Unvergesslich bleiben dabei die Fußball-Übertragungen der WM in Deutschland.

2007: Nicht besonders gut geht das neue Jahr los, was die Beteiligung bei der Generalversammlung angeht. Nur 25 Mitglieder finden sich in der Gaststätte „Zum Schwan“ ein, um u.a. die vorerst letzt Beitragserhöhung mitzubeschliessen. Erst- und letzmalig tritt in dieser Saison eine Herren-60-Mannschaft an. Die neugegründete Truppe löst sich allerdings am Ende der Saison gleich wieder auf. Die Herren-Mannschaft spielt (vorerst) letztmalig für den TCM, bevor man geschlossen zum TC Hörstel wechselt und dort als Herren 30 aufschlägt. Es kann aber schon vorweggenommen werden, dass das Team einige Jahre später geschlossen zum TCM zurückkehren wird. Im Winter werden – sehr zur Freude der Mesumer Tennisspieler/-innen – die Duschen und Sanitäranlagen saniert.

2008: Der Vorstand bekommt einige neue Gesichter: Albert Topphoff wird neuer 2. Vorsitzender, Mörty Exler neuer Kassierer und Berni Eggert neuer Technischer Wart. Ein großer Erfolg wird der Kia-Cup, der nun schon zum zweiten Mal ausgetragen wird. Corinna und Christian Tiltmann gewinnen in Mesum und dürfen damit zur Deutschland-Ausscheidung nach Frankfurt fahren. Clubmeisterschaften gibt es leider aufgrund zu geringer Anmeldezahlen nicht – traurig. Im Clubhaus geht es seit diesem Jahr rauchfrei zu.

2009: Christian Tiltmann tritt die Nachfolge von Rolf Kaiser als Geschäftsführer an. Neben dieser Tätigkeit widmet er sich auch dem Re-Launch der Homepage, die seitdem immer aktuell und informativ für die Mitglieder und sonstige Interessierte da ist. Die Rangliste wird, nachdem sie jahrelang eher nur schmückendes Beiwerk war, abgehängt. Neu ist dagegen die Einführung eines Stammtisch-Vergleichskampf-Turniers, der sich im Laufe der Zeit immer größerer Beliebtheit erfreuen sollte und sogar zu zahlreichen Neumitgliedschaften geführt hat. Das Wintertraining muss von nun an in den Tennishallen von Blau-Weiß, Rot-Weiß und Jahn Rheine ausgetragen werden, da die Woka-Halle in eine Soccer-Halle umfunktioniert wurde. Zum Abschluss der Saison wird das Abschlussfest als Oktoberfest und gleichzeit Jubiläumsparty für 45 Jahre TCM gefeiert. Die Feier wird zu einem Mega-Erfolg, und auch beim abschließenden Frühschoppen am Sonntag Morgen finden sich viele Mitglieder auf der Tennisanlage ein und lauschen dabei u.a. den Klängen der Feuerwehrkapelle Mesum.

2010: In diesem Jahr ist es soweit – die „verlorenen Söhne“ der Herren 30 kehren aus Hörstel zurück. Kai Hoffmann wird Westfalenmeister in der Halle bei den Herren 40. Im Clubhaus geht eine Epoche zuende. Ab sofort wird dort Bier der Bitburger Brauerei, die auch gleich eine neue Theke gesponsort hat, ausgeschenkt. Im Winter werden Planungen aufgenommen, um das Clubhaus komplett neu zu gestalten.

2011: Sportlich gesehen ist vor allem der Kia-Cup hervorzuheben, bei dem 17 Paarungen mitspielen und Lena Stegemann und Thomas Frohoff-Hülsmann gewinnen. Das Abschlussfest wird von den Herren-Mannschaften vorbereitet. Die Party unter dem Motto „Casino Royale“ findet großen Anklang, und bis tief in die Nacht hinein wird gefeiert. Im Winter werden die Renovierungsarbeiten unter der Leitung von Robert Höfker vorgenommen.

2012: Pünktlich zum Saisonstart glänzt das Clubhaus von innen im neuen Glanz. Alles ist hell und modern und findet sofort großen Zuspruch seitens der Mitglieder bei der Saisoneröffnung. Bei den Mitgliederzahlen geht es weiter nach oben, immerhin 375 tennisbegeisterte Kinder, Männer und Frauen werden in der Mitgliederstatistik geführt. Das Saisonabschlussfest (diesmal haben es die Damen-Teams organisiert) wird wieder ein toller Erfolg. Am Rande wird der langjährige Trainer Barent Don unter donnerndem Applaus verabschiedet.

2013: Tim Seifert wird Deutscher Meister im Doppel bei den Herren Ü35. Auch beim Dorfpokal Turnier auf der Beach-Volleyball-Anlage des TVM sind die Mesumer Tenniscracks erfolgreich. Unter dem Namen „Schlägertussies“ wird die Damen-Konkurrenz gewonnen. Und auch beim Stammtischvergleichskampf, der nun bereits zum 5. mal ausgetragen wird, geht es sehr munter zu. Immerhin 7 Stammtische streiten um den Gewinn des Christian-Lüttmann-Gedächtnis-Wanderpokals. Am Ende setzen sich die Schlickrutscher durch. Das Abschlussfest wird in diesem Jahr von den Damen 40 organisiert und findet wieder großen Anklang unter den Mitgliedern. Und nun warten alle auf das Jahr 2014, wo das große, runde Jubiläum „50 Jahre TCM“ gefeiert werden wird.

2014: Das Jahr 2014 ist geprägt durch das 50-jährige Vereinsjubiläum. Mit einer „aufgepeppten“ Jugendwoche und vor allem dem Jubiläumswochenende im August wird dieses prächtig gefeiert. Im Rahmen des Festkommers wird unser Clubmanager Klaus Seifert mit der bronzenen Ehrennadel des WTV geehrt. Auch der zweite Tag mit Schleifchenturnier und Jubiläumsparty ist ein voller Erfolg. Für die zahlreichen Nimmermüden geht das Jubiläum mit dem Frühschoppen am Sonntag, unterstützt durch den Musikzug der freiwilligen Feuerwehr Mesum, am späten Nachmittag zuende.
Im Winter zuvor hatte unsere Vergnügungswartin, Iris Rauß-Wesling, in mühevoller Arbeit sämtliche Stühle im Clubhaus mit neuen Polstern und Bezügen versehen.
Sportlich erfolgreich ist eigentlich nur eine Mannschaft – die Damen 55 schaffen den Aufstieg in die Verbandsliga. Nicht unerwähnt bleiben soll aber der allererste Erfolg überhaupt der Hobby-Herren 1, die im 3. Jahr ihres Bestehens endlich mal dem Gegner eine Niederlage aufbrummen können.

Fortsetzung folgt …